'Die Relevanz der Kulturwissenschaften (nicht nur angesichts der Krise)'

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'Die Relevanz der Kulturwissenschaften (nicht nur angesichts der Krise)'

Podiumsdiskussion vom 10. Oktober 2020 (B/ORDERING CULTURES - 6. Jahrestagung der KWG 08.-10. Oktober 2020)
 

Es diskutierten:
Friedrich Lenz (Hildesheim)
Daniela Wawra (Passau) [via video call]
Stefan Willer (Berlin)

Moderation:
Hildegard Kernmayer (Graz)

In den vergangenen drei Jahrzehnten haben sich die Kulturwissenschaften vom transdisziplinären Verbund verschiedener Wissenschaften zu einem eigenen Fach entwickelt. Angetreten, die radikale Spezialisierung und damit Isolierung der Fächer zu überwinden und die disziplinären Grenzen im Theoretisch-Methodischen, aber auch hinsichtlich der zu untersuchenden Gegenstandsfelder zu überschreiten, haben sie die Geisteswissenschaften
nachhaltig verändert. Angesichts der globalen Gesundheitskrise, in der vor allem die Naturwissenschaften an (auch kultureller) Deutungshoheit gewinnen, stellt sich die Frage nach der Relevanz und Ausrichtung der Kulturwissenschaften von Neuem.
Welchen Mehrwert hat kulturwissenschaftliche Reflexion in gesellschaftlichen Krisensituationen? Welche konzeptionelle Ausrichtung sollte eine Kulturwissenschaft im 21. Jahrhundert nehmen? Welche wissenschaftspolitischen Strategien braucht es, um die Sichtbarkeit der Kulturwissenschaften (auch gesamtgesellschaftlich) zu befördern?

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